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DRK-Kreisverband
Alsfeld e.V.

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36304 Alsfeld

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Mo.-Fr. 8-12 Uhr,
Mo.-Do. 13-17 Uhr
und nach Vereinbarung

Satzung des DRK-Kreisverbandes Alsfeld e.V.

6. Abschnitt: Verwaltung, Wirtschaftsführung, Gemeinnützigkeit

§ 31 Die Kreisgeschäftsstelle

(1) Der Kreisverband unterhält eine Geschäftsstelle. Sie wird von einem  Kreisgeschäftsführer/in geleitet. Der Kreisvorstand kann einen ständigen Vertreter bestellen.

(2) Der Kreisgeschäftsführer/in untersteht dem Vorsitzenden. Er ist für die ordnungsgemäße Abwicklung der laufenden Angelegenheiten sowie für die Ausführung der Beschlüsse der Kreisversammlung und des Kreisvorstandes, soweit es sich um Angelegenheiten des Kreisverbandes handelt, verantwortlich.

(3) Das Nähere regelt die Geschäftsordnung.

§ 32 Wirtschaftsführung

(1) Der Kreisverband erfüllt seine Aufgaben im Rahmen seiner personellen und finanziellen Möglichkeiten.

(2) Die Mittel des Kreisverbandes sind sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Ihre Bewirtschaftung geschieht nach Maßgabe des Haushaltsplanes.

(3) Die Jahresrechnung wird durch einen Wirtschaftsprüfer oder einen diesem gleichgestellten neutralen Sachverständigen geprüft. Das Ergebnis der Prüfung ist der Kreisversammlung bei Vorlage des Jahresberichts mitzuteilen. Im Jahresbericht ist außer der Erläuterung des Jahresabschlusses auch die wirtschaftliche Lage des Kreisverbandes sowie die Umstände darzustellen, die seine Entwicklung beeinflussen können.

(4) Die Kosten der Vertretung in der Kreisversammlung und in den Fach- und Sonderausschüssen tragen die Mitglieder im Sinne von § 8 Abs.1 und Abs.3 dieser Satzung.

(5) Für die Verbindlichkeiten des Kreisverbandes haftet ausschließlich sein eigenes Vermögen.

(6) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 33 Rechnungslegung und Jahresabschluss

(1) Über die Entwicklung von Vermögensgegenständen und Schulden, Aufwendungen und Erträgen, hat der Vorstand unter Hinweis auf § 27 Abs. 3 BGB Rechung zu legen. Die Rechnungslegung ist in Form einer den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechenden Buchhaltung auszugestalten.

(2) Im Rahmen der Rechungslegung hat der Vorstand des Kreisverbandes, zum 31.12. eines jeden Jahres, einen den handelsrechtlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des nachfolgenden Geschäftsjahres aufzustellen. Vorratsbestände sind durch ordnungsgemäße Inventuren, das Anlagevermögen ist durch eine Anlagenbuchhaltung im Anlageverzeichnis nachzuweisen. Geldbestände sind zum Ende des jeweils letzten Geschäftstages vor dem Bilanzstichtag aufzunehmen.

(3) Der aufgestellte Jahresabschluss ist durch einen Wirtschaftsprüfer oder eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach Pflichtprüfungsgrundsätzen zu prüfen. Der Kreisvorstand bestellt den Wirtschaftsprüfer/die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüfer jeweils mit Beschluss vor dem Ende des Geschäftsjahres, auf welches sich die Prüfung bezieht.

§ 34 Vermögenskontrolle und Inventur

(1) Das gesamte Sachvermögen des Kreisverbandes ist nach einem vom Landesverband aufgestellten Plan zu erfassen und in seinem jeweiligen Bestand nachzuweisen.

(2) Alle zwei Jahre ist das Sachvermögen des Kreisverbandes durch zwei Prüfer zu überprüfen. Der schriftliche Prüfungsbericht ist der Kreisversammlung vorzulegen.

§ 35 Gemeinnützigkeit

(1) Der Kreisverband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2) Der Kreisverband ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Mittel des Kreisverbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

(4) Freie Rücklagen dürfen gebildet werden, soweit die Vorschriften des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung dies zulassen.
(5) Die Mitglieder des Kreisverbandes dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Kreisverbandes erhalten.

(6) Der Kreisverband darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Kreisverbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

(7) Bei Auflösung oder Aufhebung des Kreisverbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes wird das nach Abzug der Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen auf den Landesverband übertragen, der es nur unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke verwendet. Falls anstelle des bisherigen Verbandes ein neuer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes gegründet wird, so soll das Vermögen des bisherigen Verbandes ihm zugewendet werden.