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Jahresbericht 2014

Sanitätsdienst

Das Jahr 2014 war für den Fachbereich Sanität unseres DRK-Kreisverbandes wie immer durch eine Vielzahl von Sanitätsdiensten geprägt. Dieses Jahr beschäftigten uns Anfang März zunächst die Faschingsumzüge in Mücke und Gemünden Ehringshausen. Der Umzug in Ehrings-hausen erreicht zwar bei weitem nicht die Größe des Umzuges in Mücke, dennoch gilt es auch hier durch die örtliche DRK-Bereitschaft Gemünden und auch andere Bereitschaften des Kreisverbandes mit Mitteln aus dem Sanitäts- und Betreuungszug die Sicherheit der Zuschauer und Teilnehmer zu gewährleisten.

Im Verlauf des weiteren Jahres wurden diverse Sanitätsdienste im Bereich der Hessenhalle besetzt, hier sind u. a. die Frühjahrs- und Herbstmesse zu erwähnen, genauso wie diverse musikalische Veranstaltungen.

Als ein weiteres herausragendes Ereignis ist der Sanitätsdienst während der 9. Steinexpo im September zu nennen. Hier sorgten das DRK und die Feuerwehr in Europas größtem Basaltsteinbruch bei Homberg (Ohm) für die Sicherheit von über 48.000 Besuchern. Die durchweg ehrenamtlichen Helfer boten mit über 120 Einsatzkräften Sanitäts- und Brandsicherheitsdienste auf dem rund 180.000 Quadratmeter großen Gelände der Steinexpo an.

Neben all diesen Sanitätsdiensten kreisverbandsübergreifend kommen natürlich noch diversen Dienste, die durch die einzelnen Bereitschaften in ihrem Ortsvereinsgebiet abgedeckt werden, hinzu. So wurden in 2014 192 Sanitätswachdienste besetzt, bei denen es zu über 80 Hilfeleistungen gekommen ist.

Im Rahmen von Ausbildungen fanden mehrere Zugabende statt. Diese wurden wie in den vergangen Jahren gemeinsam mit dem Betreuungszug geplant, da es doch viele gemeinsame Themen, einmal abgesehen von den fachdienstlichen, gerade im Bereich Katastrophenschutz gibt. Natürlich kamen auch die Themen des Sanitätswesens nicht zu kurz, ebenso wie die Themen der Betreuung. Da wir es im Kreisverband als äußerst wichtig erachten, dass unsere Helfer multifunktional ausgebildet sind, ist ein solch breit gefächertes Ausbildungskonzept durchaus sinnvoll. Neben den Zugabenden gibt es noch diverse Ausbildungsabende in den einzelnen Ortsvereinen, die sich mit den Themen aus dem Bereich Sanitätsdienst beschäftigen.

Hierfür gilt es allen Helferinnen und Helfern, aber auch den Bereitschaftsleitern und Füh-rungskräften und nicht zuletzt allen Ausbildern für die geleistet Arbeit und das Engagement herzlich Danke zu sagen. Es ist in unserem heutigen Alltag neben Beruf und Familie keinesfalls selbstverständlich, sich in einem solchen Maß an diversen Abenden und Wochenenden ehrenamtlich zu engagieren.

Zu den zahlreichen Unterrichtsver-anstaltungen, die sie doch sehr oft mit theoretischen Inhalten beschäftigen, wurden im vergangenen Jahr auch diverse Übungen abgehalten. Hier sind zum einen verschiedene Übungen der SEG-San durchgeführt worden, wie auch Übungen gemeinsam mit den Feuerwehren.

Zwei etwas größere Beispiele seien an dieser Stelle erwähnt. Dies waren zum einen eine Übung im Mai, wo als Ausgangsszenario angenommen wurde, dass sich eine Kindergruppe mit einem ansteckenden und fieberhaften Magen-Darm-Infekt auf einem Waldspielplatz bei Homberg (Ohm) infiziert hatte. Rund 40 Einsatzkräfte der SEG-San stellten in der zweistündigen Übung ihr Können unter Beweis.

Im November des abgelaufenen Berichtsjahres wurde noch eine Nachtübung der Feuerwehren der Gemeinde Mücke und des DRK abgehalten. Angenommene Lage war ein größeres Unwetter über dem Gebiet der Gemeinde Mücke. Hier waren neben Kameraden der Ortsvereine Mücke, Nieder-Ohmen, Alsfeld auch Kollegen aus dem benachbarten Kreisverband Lauterbach. Hier versorgten 24 Einsatzkräfte eine ent-sprechende Zahl von Patienten.

Das Einsatzgeschehen war im Berichtsjahr zunächst relativ ruhig. Im zweiten Halbjahr gab es dann allerdings noch einige Ereignisse, bei denen Teilkomponenten des Sanitätszuges zum Einsatz kamen. So waren Kameraden der Bereitschaft Homberg bei einem Einsatz in Erbenhausen im September vertreten. Hier war ein Traktor in ein Wohnhaus gefahren.

Die Bereitschaft Homberg wurde im November zu einer Explosion im Homberger Stadtteil Ober-Ofleiden gerufen. Hier hatte sich in den frühen Morgenstunden eine Familientragödie abgespielt. Zunächst galt es zusammen mit dem Rettungsdienst Verletzte und Betroffene zu versorgen und im weiteren Einsatzgeschehen, die Kameraden der Feuerwehr und Polizei mit Essen und Getränken zu versorgen.

Im gleichen Monat wurden die Einsatzkräfte der Ortsvereinigung Mücke mit dem Gerätewagen San zu einem Brandeinsatz eines ehemaligen Bauernhofes in Nieder-Ohmen gerufen. Da der Einsatz mehrere Stunden andauerte und es Temperaturen um 0°C waren, wurde durch die Kameraden unter der Leitung von Zugführer Ulf Immo Bovensmann ein Zelt mit Heizung aufgebaut, in dem sich die Feuerwehrfrauen und -männer aufwärmen konnten.

Am Ende meines Berichtes gilt es noch einmal allen, die sich für den Fachbereich Sanität im vergangenen Jahr eingesetzt haben, herzlich Danke zu sagen.

Dr. Jörg Müller
(Beauftragter Sanitätsdienst)

Dem Sanitätszug 2 des Vogelsbergkreises gehören die Bereitschaften Alsfeld, Feldatal, Homberg, Köddingen, Mücke und Nieder-Ohmen an. Ferner werden durch alle Bereitschaften des DRK-Kreisverband Alsfeld e.V. Sanitätsdienste gestellt, dazu finden in den einzelnen Bereitschaften auch entsprechende Ausbildungen statt.