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Jahresbericht 2013

Vorwort

Hans-Ulrich Lipphardt
(Kreisvorsitzender)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kameradinnen und Kameraden,

Nach der Jahrhundertflut im Jahre 2002 glaubte niemand daran, dass sich eine derartige Katastrophe noch einmal so schnell wiederholen würde, jedoch übertraf das Hochwasser im letzten Jahr in seiner Ausdehnung und Gesamtstärke die Flut von 2002. Infolge der Dauerregenfälle kam es im Zeitraum vom 18. Mai 2013 bis zum 04.07.2013 in den Bundesländern Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu schweren Hochwassern. In 55 Landkreisen musste Katastrophenalarm ausgerufen werden, vor allem in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Hunderttausende von Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, THW, Bundeswehr, Bundespolizei, Hilfsorganisationen aus dem Inn- und Ausland waren im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz war insgesamt mit 30.000 Helferinnen und Helfern wochenlang entlang von Elbe und Donau im Einsatz, so auch die Einsatzkräfte des DRK-Kreisverband Alsfeld, die beispielhaft Hilfe in Deggendorf an der Donau und in Havelberg leisteten. Zudem startete der Kreisverband Alsfeld eine umfangreiche Spendenaktion für die Hochwassergeschädigten und konnte anlässlich der Kreisversammlung 2013 den Vertretern des BRK-Kreisverbandes Deggendorf die stolze Summe von 35.000 € übergeben.

Mein Dank gilt einerseits allen Spendern für die großartige Unterstützung der betroffenen Flutopfer in Deggendorf und andererseits den Helferinnen und Helfern unseres Kreisverbandes für die Hilfe vor Ort.

Gemeinsam mit dem Kreisverband Alsfeld engagieren sich unsere 13 Ortsvereine aktiv in der Bewältigung der Veränderungsprozesse. Hinter den über 450 aktiven Helferinnen und Helfern stehen nahezu 5.000 Fördermitglieder die die vielschichtigen Aufgaben unserer Organisation unterstützen.

Im Berichtsjahr wurden

94.000

Stunden ehrenamtlich geleistet. Diese guten Entwicklungen sind der beste Beweis dafür, dass sich der DRK Kreisverband Alsfeld keine Sorgen über die Zukunfts-und Veränderungsfähigkeit unseres Verbandes machen muss.

Diese eindrucksvolle Rotkreuz-Arbeit wäre aber auch im vergangenen Jahr nicht möglich gewesen, wenn wir uns nicht jederzeit auf die großzügigen Beiträge und Spenden unserer Mitglieder und Förderer verlassen könnten. Ich danke Ihnen allen für Ihre finanzielle Unterstützung und danke, dass wir Sie so zuverlässig an unserer Seite wissen.

Danke sage ich aber auch an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die eine Organisation wie das Deutsche Rote Kreuz gleichsam im luftleeren Raum stünde. Ferner danke den Vorständen der DRK-Ortsvereinigungen, den Mitgliedern des Kreisvorstandes sowie dem Vogelsbergkreis, der Stadt Alsfeld, den Feuerwehren, dem THW, der Polizei , den Krankenhäusern und den Sozialstationen für ihre vorbildliche Zusammenarbeit.

Wir werden auch weiterhin die Menschen mit ihren unterschiedlichen Notlagen und Versorgungsnotwendigkeiten unterstützen und ihre Bedürfnisse zum Motor des Veränderungsprozesses machen.

Herzlichst, Ihr

Hans-Ulrich Lipphardt
(Kreisvorsitzender)