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Jahresbericht 2009

Bericht des Kreisbereitschaftsleiters

 

Der Jahresbericht der aktiven Arbeit ist die Dokumentation eines arbeitsreichen Jahres und der Vielzahl von Leistungen, die von ehrenamtlichen Kräften im Roten Kreuz erbracht wurden.

Mit sehr großer Freude konnten wir im letzten Jahr dem Vogelsbergkreis unsere verbindliche Zusage geben, dass wir die komplette Besetzung des neuen zusätzlichen Sanitätszuges übernehmen. Dieser Zug wurde dem Vogelsbergkreis vom Land Hessen zugeordnet und galt es nun zu besetzen. Nach relativ kurzen Gesprächen mit unseren Leitungs- und Führungskräften konnten wir die Sicherstellung der Besetzung des Zuges gegenüber des Landkreises abgeben. Die offizielle Indienststellung aller KatS-Einheiten nach Umstrukturierung Katastrophenschutzes war nun vor wenigen Wochen in Lauterbach am Landratsamt, was Sie hoffentlich alle den regionalen Pressemedien entnommen haben. Ebenso freut es mich, dass ich nun endlich im Laufe der heutigen Versammlung, unsere beiden Zugführer des Sanitätszuges offiziell ernennen darf; Namentlich sind dies als Zugführer Ulf-Immo Bovensmann und als stellvertretender Zugführer Jörg Müller.

Wenn ich mir nun vor diesem Hintergrund unsere Bereitschaften anschaue, dann tue ich dies mit sehr großer Freude. Hier findet man nämlich das was wir unter exzellenter Rotkreuzarbeit verstehen in sehr vorbildlicher Weise. Dies ist der Verdienst von uns allen, die wir ehrenamtlich im DRK „Dienst am Nächsten“ tun. Vor Ort angefangen vom Helfer, über unsere kompetenten Führungs- und Leitungskräfte bis hin zu den Vorständen der OV–™en; bei denen ich mich besonders für die sehr gute Unterstützung unserer Bereitschaften bedanken möchte.

Diese gut ausgebildete Basis macht uns zu dem verlässlichen Partner, der in unserer Region aus der allgemeinen Gefahrenabwehr und dem Katastrophenschutz nicht mehr wegzudenken ist.
An dieser Stelle verweise ich auf die Fachdienstberichte der einzelnen Abteilungen, die in eindrucksvoller Weise unsere Arbeit wiedergeben.

Hinter den erbrachten ehrenamtlichen Leistungen der aktiven Arbeit steht ein großer Einsatzwille, der Wille zur Teamarbeit und nicht zuletzt die Bereitschaft, Freizeit zum Wohle der Mitbürger zu opfern. Es stehen aber auch Freude dahinter und das Bewusstsein, dass diese Arbeit der Gemeinschaft dient. Und immer oder sagen wir besser sollten, da wir ja alle Menschen sind, unsere Grundsätze im Roten Kreuz uns der Richtungsweiser für all unser Tun und Handeln sein.

Unser DRK-Kreisverband besteht aus

    13    Ortsvereinigungen
    10    Bereitschaften
    7      Soziale Arbeitskreise
    1      Wasserwacht
    12    Jugendrotkreuz-Gemeinschaften.

Außerdem verfügt der Kreisverband über

    1    Betreuungszug
    1    Sanitätszug
    1    Verpflegungsgruppe
    1    Gruppe Technik und Sicherheit
    1    Fernmeldegruppe
    4    SEG-Einheiten
    1    Kreisauskunftsbüro.

Insgesamt stehen dem Kreisverband

a)    an aktiven Mitgliedern einschließlich Führungskräften 508 Helferinnen und Helfer,
b)    an passiven Mitgliedern 5.162 Mitglieder

zur Verfügung. Das JRK verfügt über insgesamt 212 Mitglieder.

Insgesamt 5.882 Mitglieder.

- Breitenausbildung -

Im Jahre 2009 wurden 155 Lehrgänge durchgeführt und insgesamt 2.007 Personen ausgebildet.

Die Zahl der durchgeführten Lehrgänge stellt eine mehr als stolze Bilanz dar.

Im Kreisverband Alsfeld standen für die Ausbildung folgende Ausbilderinnen/Ausbilder und Lehrkräfte zur Verfügung:

EH / EH-Training /
EH für Lehrkräfte / LSM    17 Ausbilder(innen)
EH am Kind    4 Ausbilder(innen)
EH für Sportgruppen    1 Ausbilder(innen)
Sanitätslehrgang    4 Ausbilder(innen)
Frühdefibrillation    3 Ausbilder(innen)
Helferin/Helfer in der Pflege    1 Ausbilder(innen)
Betreuungsdienst    3 Ausbilder(innen)
RUD    4 Ausbilder(innen)
Technik und Sicherheit    3 Ausbilder(innen)

16 ausgebildete Gruppenleiter im JRK.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei unseren Ausbilderinnen und Ausbildern bedanken. Einschließen möchte ich in diesen Dank ebenfalls unsere beiden Kreisverbandsärzte, Dr. Ruckelshausen und Dr. Grün, die uns in allen medizinischen Fragen zur Seite stehen. Weiterhin bedanke ich mich bei unserem Ausbildungsleiter Ottfried Trapp, der es wunderbar versteht, unsere Ausbilderinnen und Ausbilder anzuleiten und zu motivieren. Ebenfalls gilt mein Dank an dieser Stelle unserer Frau Hedrich in der Kreisgeschäftstelle, die es in sehr guter Weise versteht, die Lehrgänge zu planen und zu verwalten.

- Einsätze -

In den einzelnen Bereitschaften wurden insgesamt

696 Einsätze mit insgesamt 6.112 Einsatzkräften

durchgeführt, und zwar wie folgt:

224    Einsätze im Sanitätsdienst
11      Soziale Betreuung/Unterkunft
5        Verpflegungsdienst
5        Fernmeldedienst/Kommunikationstechnik
45      Einsätze im Blutspendedienst
13      Einsätze mit mehreren Fachdiensten
4        Einsätze Schulsanitätsdienst
2        Einsätze Suchdienst
387   sonstige Einsätze.

Soweit es den Sanitätsdienst betrifft, handelt es sich hierbei insbesondere um Einsätze zur Absicherung von Veranstaltungen aller Art, z. B. Musik- oder Sportveranstaltungen, Volksfeste, Turniere und vieles mehr.

Diese werden von den einzelnen Bereitschaften immer wieder in vorbildlicher Weise durchgeführt.

- Blutspendedienste -

Nicht zu vergessen ist die Mitwirkung bei der Durchführung der Blutspendetermine in den einzelnen Ortsvereinigungen. So kann auch in diesem Jahr wieder stolz berichtet werden, dass im abgelaufenen Jahr 47 Blutspendetermine auf Kreisverbandsebene durchgeführt wurden und insgesamt

                                 4.262 Spender

ihr kostbares Blut zur Verfügung gestellt haben.

Geht man von der Devise aus, jeder Blutspender ein Lebensretter, so können wir immer stolz darauf sein, dass durch diese zahlreichen Blutspenden so manches Menschenleben gerettet werden konnte.

- Altkleidersammlungen -

Erfreulich waren auch die beiden im letzten Jahr wieder durchgeführten Altkleidersammlungen. Insgesamt wurden

                                                                    193.477 Kilo

Altkleider gesammelt. Wenn auch der Preis für die Altkleider bedeutend gesunken ist, so bezeichnender ist das im letzten Jahr wieder erzielte gute Ergebnis.

Trotzdem war der Kreisverband Alsfeld auch im letzten Jahr bemüht, den größten Teil des Erlöses aus den Altkleidersammlungen den DRK-Ortsvereinigungen zur Verfügung zu stellen.

- Fachdienste und Gruppen -

An dieser Stelle folgen nun die kompletten Fachdienstberichte. Ich möchte es keinesfalls an dieser Stelle versäumen, unseren Fachdienstbeauftragen für Ihr hohes Engagement, welches Sie schon seit Jahren an den Tag legen, von dieser Stelle aus einmal meinen und den Dank des kompletten Kreisvorstandes hiermit auszusprechen.

- Technik und Sicherheit -

Das Jahr begann für unsere Helferinnen und Helfer der Gruppe Technik und Sicherheit am 15. Januar mit einer Unterweisung in Unfallverhütungsvorschriften in Ruppertenrod.

Am 5. Februar beteiligten wir uns an einer Unterweisung in Kartenkunde, die unser Kamerad Thomas Reichel durchführte.

Klaus Jäger besuchte am 14. Februar die Fachdiensttagung in Fritzlar.

Am 22. Februar unterstützten wir die DRK OV Merlau beim Sanitätsdienst rund um den Faschingsumzug.

An einem Erste Hilfe Kurs in Nieder-Ohmen nahm unsere Gruppe am 27. und 28. Februar teil.

Einen Schnupperkurs in Erste Hilfe boten wir in der Grundschule Nieder-Ohmen an. Diese Aktion wurde von unseren Helfern Mechthild und Andreas Seim, sowie Marco Thönges durchgeführt.

Beim Osterbrunnenfest am 28. März wurde von unseren Helferinnen und Helfern das Sanitätszelt SG 20 aufgebaut.

Zu einem Internistischen Notfall wurde unsere Rettungsdienstverstärkung am 5. April alarmiert.

Zu einer Folgebelehrung gemäß Infektions-schutzgesetz traf man sich am 22. April in Atzenhain.

Eine Einladung der besonderen Art folgten wir am 23. April. Wir wurden zum 25 jährigen Jubiläum unseres Rettungshubschraubers Christoph 28 nach Fulda eingeladen. Im neuen Hangar ( so wird die Garage des Hubschraubers genannt ) wurde bei Musik, speis und trank, 25 Jahre Christoph 28 revue passieren lassen. Eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der wir auch ein kleines Jubiläumsgeschenk an Klaus Schreiber, den Stationsleiter, übergaben.

Am 1. Mai trafen sich die Helferinnen und Helfer der Gruppe Technik und Sicherheit zum Grillen an unserem DRK Heim.

Ein Zugabend des Betreuungszug Vogelsbergkreis fand am 14. Mai in Nieder-Ohmen auf dem Brühl statt. Dort wurde von allen Helfern des Zuges eine Notfallstation, mit mehreren Zelten aufgebaut.

Beim Zeltaufbau für das Konzert der Kastelruther Spatzen waren wir am 16. Mai mit einer Abordnung zugange.

Bei der Essenausgabe und Zubereitung während des Konzertes waren unsere Helferinnen und Helfer der Gruppe Technik und Sicherheit rege bei der Sache.

25 Jahre Stützpunkt Nieder-Ohmen wurde am 14. Juni gefeiert. Die Gruppe Technik und Sicherheit stellte beim Tag der offenen Tür ihre Fahrzeuge und Geräte aus.

Beim 60 jährigen Geburtstag unseres Vorsitzenden Helmut Reitz stellte unsere Gruppe die Zelte für die Gäste auf und sorgte für die richtige Temperatur in den selbigen.

Unsere Rettungshundestaffel der Ortsvereinigung Nieder-Ohmen veranstaltete am 25. Juli einen Rettungshundeeignungstest an unserem Stützpunkt. Wir unterstützten die Kameraden der Staffel beim Aufbau und Abbau des Parkours.

Zu einer Übung mit den Feuerwehren der Großgemeinde Mücke traf man sich am 15. August in Ruppertenrod. Hierbei wurden von uns drei Zelte SG 20 für verletzte Personen aufgebaut. Ebenso war unser RTW nebst Besatzung zur Versorgung der Verletzten im Einsatz.

Beim Brunnenfest am Rathaus waren unsere Helferinnen und Helfer am 23. August mit der Bewirtung der Besucher und der Beschallung des Geländes eingebunden.

Zum Schießen der Vereine lud unser Schützenverein Nieder-Ohmen am 6. September ein. Unter reger Beteiligung und mit ruhiger Hand wurde der 3. Platz in der Mannschaftswertung erreicht.

Zu eine Fahrzeugausstellung anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Feuerwehr Brauerschwend fuhren unserer Helfer am 13. September.

Zu einem Zugabend des Betreuungszugs Vogelsbergkreis traf man sich am 23. September in Alsfeld. Thema an diesem Abend war das Humanitäre Völkerrecht.

Zu einer Großübung des Betreuungszuges Vogelsberg wurde die Gruppe Technik und Sicherheit am 3. Oktober alarmiert. Nach einer Sternfahrt aus den Unterkünften traf man sich in Ehringshausen zum Aufbau einer Notfallstation.

Beim Frühschoppen auf unserer Kirmes am 19. Oktober, waren wieder zahlreiche Helferinnen und Helfer unserer Gruppe hinter der Theke im Einsatz. Am darauf folgenden Tag konnten wir auch wieder eine Abordnung zum Zeltabbau stellen.

Am 17. November nahmen unsere Führungskräfte an einer Ausbildersitzung in Alsfeld teil. Hierbei werden die Termine für die Ausbildungen im folgenden Jahr abgesprochen.

Eine gemeinsame Übung mit dem DRK und der Feuerwehr Merlau fand am 20. November in Merlau bei den Angelteichen statt. Unsere Aufgabe bestand darin, den Zufahrtsweg für die Rettungseinheiten mit der Motorsäge frei zu schneiden, ferner wurden verletzte Personen unter erschwerten Bedingungen aus dem Gelände transportiert.

Bei der Aktion „Sauberes Nieder-Ohmen„ am 24. November, beteiligten sich auch Helferinnen und Helfer der Gruppe Technik und Sicherheit.

Am 27. November wurde die eigens für den Weihnachtsmarkt gebaute Hütte von unserer Gruppe auf dem Schulhof aufgebaut.

Bei unserem Seniorennachmittag am 6. Dezember im DGH unterstützten wir unseren Sozialdienst bei den anfallenden Arbeiten.

Bei einem Werbefilm über die Arbeit des Kreisverbandes wirkten wir am 11. Dezember in Alsfeld mit.

Zu einem Einsatz des Betreuungszuges Vogelsberg wurden wir am 18. Dezember alarmiert. Auf Grund hoher Schneefälle war die A5 Richtung Nord seit mehreren Stunden dicht. Unsere Gruppe kämpfte sich zum Rastplatz Krachgarten durch und verteilte dort Decken und Tee an die frierenden Menschen.

Ein Highlight zum Jahresende ist wie immer unsere Winterwanderung. Unser Kamerad Thomas Reichel hatte wieder eine anspruchsvolle Wanderstrecke ausgesucht. Der Abschluss fand wieder in unserem DRK Heim statt. So fand auch das Jahr 2009 seinen angemessenen Abschluss.

Ich komme nun zu den noch nicht erwähnten Veranstaltungen in 2009, bei denen die Helferinnen und Helfer der Gruppe Technik und Sicherheit eingesetzt waren:

Altkleidersammlungen:
18. April und 26. September

Blutspendetermine:
26. Februar, 12. Juni, 3. September, 17. Dezember

Sanitätsdienste:
22. Februar, Faschingsumzug in Merlau
21. März, Rallye rund um Alsfeld
24. + 25. April, Vogelsbergrallye in Willofs
22. Mai, Discoabend auf dem Brühl
23. Mai, Konzert der Kasthelruter Spatzen
24. Mai, Handballturnier Theo Koch Schule in Alsfeld
13. Juni, Country Fest Nieder-Ohmen Waldsportplatz
11. + 12. Juli, Oltimer-Traktorrennen Altenschlirf
18. + 19. Juli, Grasbahnrennen in Angenrod
5. + 6. September, Motocrossrennen in Zeilbach
20. September, Leistungswettbewerb der Jugendfeuerwehr in Wohnfeld
3. Oktober, Discoabend auf dem Brühl
16. Oktober, Burschen und Mädchenschaftstreffen auf dem Brühl
30. Oktober, Rallye-Sprint in Storndorf

Zum Schluss möchte ich mich noch bei meinen Ausbildern Herbert Dörr und Bernd Schulz für ihre Unterstützung bei der theoretischen und praktischen Ausbildung bedanken.

Ebenso geht mein Dank an meine Helferinnen und Helfern, die mir das ganze Jahr bei den sehr vielen Diensten zur Seite gestanden haben.

Auch ein Wort des Dankes an die Rettungsdienstversträrkung, die von Marco Thönges geleitet wird.

Wenn man nun diese von mir aufgezählten Aktivitäten in Zahlen ausdrücken will, so liest sich das wie folgt:

Die Gruppe Technik und Sicherheit hat im Jahre 2009 mit seinen 24 Helferinnen und Helfern insgesamt 4.165 ehrenamtliche Dienststunden geleistet. Dafür meinen herzlichen Dank!!!

Klaus Jäger
Beauftragter Technik und Sicherheit
DRK-Kreisverband Alsfeld e.V.

Mein Dank gilt hier insbesondere Klaus Jäger, Bernd Schulz und Herbert Dörr, wie auch allen anderen übrigen Helferinnen und Helfern.

- Verpflegungsgruppe -

Im Jahr 2009 hatte die Verpflegungsgruppe Atzenhain verschiedene Einsätze:

Im April die jährlichen Hygieneunterweisungen.

Am 3. Oktober Großübung in Ehiringshausen, wo wir für ca. 150 Helferinnen und Helfer Steaks und Würstchen gegrillt haben.

Am 24. Oktober haben wir für die DRK-Kameraden aus Altenburg ebenfalls Steaks und Würstchen gegrillt.

Am 18. Dezember haben wir bei einem Schneeeinsatz auf der Autobahn Tee gekocht.

Beim Aktionstag der Alsfelder Brauerei am 26. November kochten wir für 250 Personen Gulaschsuppe.

Dies ergibt eine Verpflegungszahl von ca. 680 Personen, 540 Einsatzstunden wurden geleistet.

Besonders Bedanken möchte ich mich bei den vielen Helferinnen und Helfer für die Unterstützung, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.

Bedanken möchte ich mich auch beim Vorstand für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Horst Bück
Verpflegungsbeauftragter
DRK-Kreisverband Alsfeld e.V.

An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank dem Leiter der Verpflegungsgruppe, den Kameraden Horst Bück sowie dem 1. Vorsitzenden der Ortsvereinigung Atzenhain Frank Schäffer, nicht zuletzt allen Angehörigen der Verpflegungsgruppe.

- Fernmeldegruppe -

Im Berichtsjahr 2009 hat die Fernmeldegruppe Mücke an folgenden Übungen, Einsätzen und Ausbildungen teilgenommen sowie eigene Ausbildungsmaßnahmen durchgeführt:

Ein ISDN-Seminar des Landesverbandes in Fritzlar, eine Fortbildung des Landesverbandes beim ZDF in Mainz, eine Ausbildung am Einsatzleitcontainer des Führungs- und Lagezentrums mobil (FüLz mob) in Fritzlar, Aufbau und Verkabelung einer digitalen Wählvermittlung für das Byke Festival in Willingen, Teilnahme an der Fernmeldeübung „Äskulap 2009“ des KV Gifhorn, Fortbildung des FB Fernmeldedienst und Stellvertreter an Seminaren an der Bundeskatastrophenschutzschule in Bad Neuenahr und der Fernmeldetagung des DRK-Landesverbandes Hessen in Grünberg.

Eigene Ausbildungen waren Kabelbau sowie Wege- und Straßenüberbau, Gerätekunde, Bedienung und Beschaltung der digitalen Wählvermittlung, Einsatz und Bedienung von S-HDSL-Routern zur Datenübertragung über Feldkabel, Einweisung in den Fernmeldebauwagen des Bundesverbandes, Umbau auf neue Vermittlungstechnik und technische Wartung der Fernmeldebaufahrzeuge des Bundes- und Kreisverbandes, Aufbau und Test der selbst gebauten Kurzwellenantenne für den mobilen Einsatz in der Weitverkehrstechnik.

Zu der Fernmeldeübung „Äskulap 2009“ wurden alle Fernmeldegruppen der Landesverbände vom KV Gifhorn eingeladen. Mit der Organisation, zur Teilnahme des LV Hessen, wurde der Fachbeauftragte Fernmeldegruppe des DRK-Kreisverband Alsfeld e.V. an der Fachtagung in Grünberg bestimmt. Nach einigen anstrengenden Vorbereitungen trafen sich die Teilnehmer am Freitag, den 18.09.2009 an der Raststätte Pfefferhöhe zum KFZ Marsch nach Gifhorn. Die Fahrstrecke betrug ca. 330 km und nach etwa sieben Stunden, einigen Staus, meistens hinter unserer Kolonne, und ein paar Baustellen war das Ziel, eine ehemalige Kaserne der Bundeswehr in Dedelstorf, um 22 Uhr ohne Probleme erreicht.

Nach der Begrüßung und dem Abendessen begab man sich zur Nachtruhe und wurde am Samstagmorgen mit dem aufmunternd lauten Ruf „Kompanie aufstehen“ geweckt. Nach Bekanntgabe der Übungslage wurden die Einsatzaufgaben verteilt. Unsere Aufgabe war die Einsatzleitung mit der Fernmeldezentrale aus Lauterbach und die Verpflegungsstelle über Feldkabel zu verbinden. Die Aufgabe war für uns leicht aber schweißtreibend, wir hatten sehr gutes Wetter. Der Notfunk Deutschland übertrug mit einer Kamera über Funk Bilder der Schadensstelle zur Einsatzleitung und baute eine Funkverbindung über Kurzwelle zu unserem Hanomag auf. Nach Übungsende und allgemeinem „frisch machen“ traf man sich im ehemaligen Offizierskasino zum Essen mit anschließendem gemütlichem Beisammensein. Am Sonntag, das Wecken war diesmal zivil, wurde nach der Abschlussbesprechung die Heimreise angetreten. Nach diesmal sechs Stunden Fahrzeit trennte man sich in Alsfeld um 16 Uhr.

Noch ein paar Worte zum Hanomag. Er hat die Hin- und Rückfahrt, zusammen ca. 660km, ohne murren gemeistert. Ich als Fahrer musste aber spätestens nach 1,5 Std. Fahrtzeit eine Pause einlegen. Man hat hinter dem recht ausladenden Lenkrad keine Möglichkeit seine Sitzposition zu ändern und ist gezwungen über längere Zeit in einer Stellung zu verharren. Außerdem ist der Geräuschpegel recht hoch und somit eine Unterhaltung mit dem Beifahrer fast unmöglich.

Für alle Übungen, Einsätze und Ausbildungen wurden 1.442 Stunden aufgebracht.

Mein Dank an alle Helferinnen und Helfer der Fernmeldegruppe Mücke für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich auf ein erfolgreiches Jahr 2010.

Veit-Hans Borgmann
Fernmeldebeauftragter
DRK-Kreisverband Alsfeld e.V.

Ein besonderer Dank gilt den Fernmeldebeauftragten Veit-Hans Borgmann und Achim Jakobi sowie allen aktiven Helferinnen und Helfern.

- Betreuungsdienst -

Im Jahr 2009 wurden im Bereich des Betreuungsdienstes wieder 9 Übungsabende des Betreuungszuges bei einer Teilnehmerstärke von 20 –“ 60 und mehr Helferinnen und Helfern durchgeführt.

Ein Thema war die jährlich vorgeschriebene Erst- bzw. Folgeunterweisung zum Infektionsschutzgesetz und der Lebensmittelhygieneverordnung. Hier wurden in Mücke Atzenhain und Kirtorf wieder fast 150 Helferinnen und Helfer aus allen Bereitschaften unterwiesen.

Es folgten weitere Themen, die im Betreuungsdienst eine große Rolle spielen: Kartenkunde, Aufbau des BHP25 (Behandlungsplatz für 25 Betroffene) und die Unterweisung in den Unfallverhütungsvorschriften.

In 2009 wurde in den Räumen der Seniorenresidenz II in Alsfeld wieder ein Betreuungsdienst-Grundlehrgang durchgeführt.

Verschiedene Helfer des Betreuungszuges nahmen an Lehrgängen des DRK-Landesverbandes in Trautheim und Fritzlar teil.

Vom DRK-Landesverband bekamen wir auch wieder Unterstützung: Zum Zugabend „Humanitäres Völkerrecht“ konnte ein Beauftragter des Landesverbandes, Dieter Jung, vor einem gut besetzten Lehrsaal sprechen. Er gab dabei einen informativen Überblick über die Entwicklung des Völkerrechtes, das insbesondere mit der Entstehung des Roten Kreuzes nach der Schlacht von Solferino in 1859 über die Genfer Abkommen und deren Zusatzprotokolle bei bewaffneten Konflikten bis zur Opferregelung in der heutigen Zeit Anwendung findet.

An einem weiteren Zugabend wurde die jährlich stattfindende Fahrzeugüberprüfung der Einsatzfahrzeuge des Betreuungszuges durchgeführt.

Beim Hessentag in Langenselbold unterstützten wir die dortigen Einsatzkräfte bei der Besetzung der Unfallhilfestellen und besonderes mit 20 Helferinnen und Helfern bei der VDK-Veranstaltung, bei der 5.000 Personen innerhalb einer Stunde mit einem Mittagessen versorgt wurden.

Aber auch praktische Übungen standen auf dem Plan: In Vorbereitung auf die Zusammenarbeit mit dem neu aufzustellenden Sanitätszug wurde das Thema „Behandlungsplatz 25“ auf einem Übungsabend in Nieder-Ohmen erörtert. Zur Vertiefung dieser Aufgabe fand im Oktober in Ehringshausen die Jahresübung des Kreisverbandes Alsfeld unter dem selben Thema großen Anklang. An dieser von den Führungskräften des Kreisverbandes ausgearbeiteten Übung nahmen ca. 70 Helferinnen und Helfer aus den Bereichen Sanitätsdienst und Betreuungsdienst teil.

Zu Beginn der Weihnachtsferien sorgten starke Schneefälle im Vogelsbergkreis und insbesondere auf der Autobahn A5 und der B49 für Staus. Der Betreuungszug war in dieser Nacht mit 80 Einsatzkräften von 3 Stützpunkten aus im Einsatz und verteilte an die gestressten Verkehrsteilnehmer Tee und Decken.

Kurz vor Jahresende unterstützten wir noch durch eine Verpflegungsausgabe die Polizeieinheiten während eines Einsatzes „Suche nach einer vermissten Person“.

Für das Jahr 2010 wurde erstmals ein gemeinsamer Dienstplan für den Betreuungs- und Sanitätszug des KV Alsfeld ausgearbeitet.

Diese Vielzahl von Aufgaben konnte nur durch gute und motivierte Helferinnen und Helfer geleistet werden, die daneben noch bei vielen Einsätzen für ihre Bereitschaften tätig waren. Wir möchten allen Kameradinnen und Kameraden, eingeschlossen den Führungskräften im Kreisverband, den Bereitschaftsleitungen sowie besonders dem Zugführerteam des neuen Sanitätszuges unseren Dank aussprechen.

Dank auch dem Vorstand des Kreisverbandes Alsfeld e.V., der Abteilung Katastrophenschutz des Vogelsbergkreises und den Kameradinnen und Kameraden der anderen Hilfsorganisationen, wie z.B. dem Malteser Hilfsdienst Herbstein, dem G-ABC-Zug, und den Feuerwehren für die konstruktive Zusammenarbeit.

Jürgen Geißler
Beauftragter Betreuungsdienst
DRK-Kreisverband Alsfeld e.V.

Diese Vielzahl von Aufgaben konnte nur durch gute und motivierte Helferinnen und Helfer geleistet werden, die einen hervorragenden Ausbildungsstand haben. Ich möchte deshalb an dieser Stelle allen Kameradinnen und Kameraden, eingeschlossen allen Führungskräften, insbesondere dem Leiter des Betreuungsdienstes Jürgen Geißler und seinem Stellvertreter Jürgen Horn herzlichen Dank sagen für die vorbildlich geleistete Arbeit. Der Dank gilt auch der Abteilung Katastrophenschutz des Vogelsbergkreises und den Kameradinnen und Kameraden der anderen Hilfsorganisationen wie auch dem G-ABC-Zug und den beteiligten Feuerwehren.

- Sanitätsdienst -

Durch die Veränderungen in den letzten Jahren im Katastrophenschutz in der Bundesrepublik Deutschland, wurde dem Vogelsbergkreis je ein weiterer Sanitäts- und Betreuungszug zugeteilt. Unser DRK Kreisverband wurde mit der Besetzung des Sanitätszuges beauftragt.

Im Jahr 2009 wurden von den Verantwortlichen erste Vorbereitungen für die Besetzung des Sanitätszuges getroffen, da schon das erste Einsatzfahrzeug für den Sanitätszug vom Bund übergeben worden ist. Es handelt sich um einen Krankentransportwagen-Behandlung (KTW-B) welcher an die Bereitschaft Homberg gegeben werden konnte.

Weitere Fahrzeuge für diesen Zug werden folgen, so soll ein Gerätewagen SAN kommen, welcher dann bei der Bereitschaft Mücke eingesetzt wird. Erwartet werden auch noch drei weitere KTW-B Einsatzfahrzeuge für die Bereitschaften Alsfeld, Nieder-Ohmen und Feldatal/Köddingen. Als organisationseigenes Fahrzeuge wird der SEG-Rettungswagen in Alsfeld und ein Kommandowagen als Zugtruppfahrzeug in Mücke vorgehalten. Im Jahr 2010 wird der Zug über alle Fahrzeuge verfügen und dann Einsatzbereit sein.

Der Sanitätszug besteht aus 25 Einsatzkräften, die aus den Bereitschaften Alsfeld, Feldatal, Köddingen, Nieder-Ohmen, Homberg und Mücke kommen. Als Führungskräfte für den Sanitätszug wurden Ulf-Immo Bovensmann (Bereitschaft Mücke) und Jörg Müller (Bereitschaft Gemünden) bestellt, in den einzelnen Bereitschaften sind entsprechende Gruppen- und Truppführer vorhanden.

Um die Ausbildung im Bereich Sanität zu verbessern, erarbeitete man für das Jahr 2010 einen Ausbildungsplan zusammen mit dem Betreuungszug.

Ferner wurden in den einzelnen Bereitschaften Helferinnen und Helfer im Rahmen von Sanitätskursen Aus- und Fortgebildet, in einzelnen Gruppen wurden auch spezielle Unterrichtabende durchgeführt.

Diese Helferinnen und Helfern beteiligten sich zum Teil auch bei Sanitätsdiensten, hier sind unter anderem Großveranstaltungen wie die Rocknacht in der Alsfelder Hessenhalle, die Motorsportveranstaltungen in Angenrod und Zeilbach zu nennen. Ferner darf der Faschingsumzug in Mücke, bei dem über 50 Helferinnen und Helfer eingesetzt worden sind genannt werden.

Ziel ist es, im Jahr 2010 den Zug voll auszurüsten und das Personal entsprechend an die neuen Aufgaben im Sanitätszug heranzuführen. Dies soll in der Gesamtheit der Rotkreuz-Aufgabe geschehen. Wobei ein Schwerpunkt auf die neue Sanitätsausbildung gelegt werden soll, ferner muss es Ziel sein, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten für die Mitarbeit in unserem Sanitätszug noch stärker zu gewinnen, beziehungsweise diese auszubilden.

An dieser Stelle darf man allen danken, die sich bei der Aufstellung des Sanitätszuges in so vielfältiger Art und Weise beteiligen und die Arbeit unterstützen.

Ulf-Immo Bovensmann
Beauftragter Sanitätsdienst
DRK-Kreisverband Alsfeld e.V.

Mein besonderer Dank gilt den Kameraden Ulf-Immo Bovensmann und Jörg Müller, die sich innerhalb sehr kurzer Zeit schon hervorragend in ihre neue Positionen als Zugführer des Sanitätszuges eingearbeitet haben.

- Realistische Unfalldarstellung -

Das Jahr 2009 war leider sehr ruhig im Bezug auf die Ausbildung und Weiterbildung des Mimtrupps.

Zwar nahm der Mimtrupp an einigen Übungen im Kreisverband teil und auch befreundete Mimtrupps aus anderen Kreisverbänden und Organisationen wurden unterstützt, alles im allem waren aber weniger Aktivitäten zu verzeichnen.

Man traf sich 3x um Schminken zu Üben und verschiedene Darstellungen von Verletzungen nachzustellen.

Trotzdem bedanke ich mich hiermit noch mal bei allen, für die Unterstützung des Mimtrupp.

Christina Kratz
Beauftragte Realistische Unfalldarstellung
DRK-Kreisverband Alsfeld e.V.

Mein Dank gilt in erster Linie Christina Kratz, die in vorbildlicher Weise als RUD-Leiterin fungiert, ebenso auch mein Dank an die Darsteller und Mimtruppleiter.

- Rettungshundestaffel -

Die Rettungshundestaffel hat zum Berichtszeitpunkt 10 Hundeteams, davon sind 8 in Ausbildung und 2 geprüfte Rettungshundeteams. Aufgeteilt nach Geschlecht sind das, 2 männliche Rettungshundeführer und 8 weibliche Rettungshundeführerinnen. Unterstützend arbeiten 2 Helferinnen ohne Hund.

Hier wünschen wir uns für das nächste Jahr einen Mitgliederzuwachs sowohl bei den Teams mit Hund als auch bei den Helfern ohne Hund.

Der Ausbildungstand wird bei gemeinsamen Trainingeinheiten mit angrenzenden DRK Rettungshundestaffeln aus Marburg und Ottrau verbessert.

Besonders hervorzuhebende Aktivitäten des vergangen Jahres waren:
1. Übung des DRK OV Homberg
2. Übung des DRK OV Mücke

Hier konnte sich die Rettungshundestaffel in dem Übungsverlauf beweisen. Die Geländesituationen waren für eine recht lange Suchzeit für die Hunde prädestiniert. Jeder Hund war intensiv am Suchen, wobei die Opfer in Homberg ziemlich zentral lagen und von einem Hund gefunden wurden. Das Waldgebiet bei der Übung in Merlau zeigte sich als noch schwieriger, denn hier war das Unterholz sowohl für die Hunde als auch die Hundeführer sehr schwierig zu begehen. Das Zusammenspiel der DRK-Einheiten hat hierbei sehr gut funktioniert. (z.B. Übergabe der gefundenen Verletzten)

Das Highlight des Jahres war aber der erstmalig von der Rettungshundestaffel DRK OV Nieder-Ohmen ausgerichtete Rettungshunde Eignungstest. Mit Erfolg konnten 2 Hunde bei dem Test auf heimischen Gelände um den DRK-Stützpunkt teilnehmen. Diese Teilnehmer waren Rebecca-Vera Diegel mit Amely und Heike Schubert mit Jerry (Anmerkung Heike hat den Test trotz einem angebrochenen Mittelfuß absolviert)

Besonderer Dank geht hierbei an die Unterstützenden Personen aus den Bereichen Technik und Sicherheit, der Wasserwacht und den Frauen vom Sozialdienst, ebenfalls der Freiwilligen Feuerwehr für die Bereitstellung des Geländes und der Grillhütte.

Besonderer Augenmerk für die Zusammenarbeit mit angrenzenden anderen Organisationen wird die Vorstellung bei den anderen Ortsvereinen des DRK und ganz besonders die Feuerwehren sein, damit die besonderen einsatzrelevanten Kenntnisse für eine Zusammenarbeit vermittelt und gefestigt werden.

Thomas Reichel
Leiter Rettungshundestaffel
DRK-Kreisverband Alsfeld e.V.

Mein Dank geht an die Kameraden Thomas Reichel und Rebekka Diegel, die mit großem Engagement am Aufbau der Rettungshundestaffel arbeiten.

- Schnelleinsatzgruppen (SEG) -

Die Anzahl der SEG-Realeinsätze in der Stufe 1 (SEG-Rettungswagen) hat sich mit über 20 Einsätzen im Vergleich zu den Vorjahren erheblich gesteigert.

Im Bereich der SEG–™en stellt man uns immer wieder die Frage, ob der Vogelsbergkreis das im Jahre 2008 eingereichte Konzept der Kreisverbände Alsfeld, Lauterbach und der Bergwacht Schotten bereits genehmigt habe. Dies müssen wir unseren sehr motivierten Helfern und Führungskräften immer wieder verneinen. Wir hoffen aber alle, dass wir relativ bald eine positive Entscheidung der Gremien des Vogelsbergkreises vorgelegt bekommen. Schließlich war zur Feinabstimmung ebenfalls unser geschätzter Werner Rinke, als Leiter der öffentlichen Gefahrenabwehr des Vogelsbergkreises, involviert und hat entscheidend an diesem Konzept mit gestaltet.

Wenn nun alle Gremien im Landkreis diesem zur Genehmigung vorliegenden Konzept zugestimmt haben, so können wir mit Stolz behaupten, dass wir eine schnellere und bessere Abdeckung im Ernstfall für die Verletzten und oder Betroffenen erreicht haben. Mit diesem neuen „SEG-Konzept“ wird dann eine bessere Abdeckung der Bevölkerung im Schadensfall gewährleistet als dies überhaupt mit einer reinen KatS-SEG möglich wäre, denn im neuen Konzept werden von den beiden Kreisverbänden Alsfeld, Lauterbach und der Bergwacht Schotten zusätzliche eigene Ressourcen, ohne Kosten für den Landkreis, eingebracht und effizient genutzt.

Dies bedeutet sehr kurze Wege der einzelnen Einheiten zum Schadensort und extrem vereinfachtes Alarmieren der Leitstelle durch die neuen Alarmpläne, um nur zwei der sehr vielen Punkte zu erwähnen. An der Erarbeitung dieses Konzeptes waren in den letzten Jahren 18 Personen beteiligt. Dies war eine sehr spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit die wir in den nächsten Jahren weiter fortsetzten und intensivieren werden.

- Sonstiges -

Im abgelaufenen Berichtsjahr wurden 4 Ausbildertagungen durchgeführt; ferner fanden 2 Tagungen des Kreisausschuss der Bereitschaften und 3 Tagungen der Leitungsgruppe statt.

Nach wie vor werden auf Kreisverbandsebene für Senioren „Betreutes Reisen“ angeboten. Auch im letzten Jahr hat sich eine große Anzahl von Teilnehmern an den durchgeführten Fahrten beteiligt.

Im Jahre 2009 wurden insgesamt 83.771 Dienststunden geleistet.

An dieser Zahl lässt sich erkennen, dass die Arbeit im Roten Kreuz ständig wächst. Dabei wollen wir nicht vergessen, dass diese Dienststunden auf ehrenamtlicher Basis und ohne jegliches Entgelt von den einzelnen Kameradinnen und Kameraden geleistet worden sind. Es gehört deshalb von jedem einzelnen ein gehöriges Maß an Aufopferungsbereitschaft und Einsatzfreudigkeit dazu, um all die gestellten Aufgaben und Anforderungen zu erfüllen.

Am Ende meines Jahresberichtes möchte ich allen Bereitschaftsleitungen, Führungskräften, Ausbildern, aktiven Helferinnen und Helfern, den Ortsvereinsvorsitzenden und besonders auch dem Kreisgeschäftsführer Manfred Hasemann, der Mitarbeiterin der Kreisgeschäftsstelle, Frau Hedrich, dem geschäftsführenden Vorstand, hier insbesondere dem sehr geschätzten Herrn Kreisvorsitzenden Lipphardt, dem Kreisverbandsarzt Dr. Ruckelshausen und seinem Stellvertreter Dr. Grün wie auch allen Ärztinnen und Ärzten, den Kameraden der Feuerwehr, an der Spitze Herrn Kreisbrandinspektor Werner Rinke sowie allen anderen Hilfsorganisationen, die uns im Jahre 2009 wieder tatkräftig unterstützt haben, sehr herzlich danken.

Meinen Bericht möchte ich mit dem Dank an meine Freunde und Rotkreuzkameraden Robert Belouschek, Manfred Hasemann, Thorsten Ellrich, Jürgen Geißler, Jörg Müller, Ulf-Immo Bovensmann sowie Anke und Jürgen Horn schließen, die mich bei meiner Arbeit mit und in der Führungsgruppe unseres Kreisverbandes so gut unterstützt haben und hoffe auf weiterhin gute und fruchtbare Zusammenarbeit im Zeichen unseres Roten Kreuzes.

Ich kann nur allen Führungskräften und Aktiven zurufen, helfen Sie mit, dass wir auch im Jahre 2010 die an uns gestellten Aufgaben in vollem Umfang zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigen können.

Thorsten Harres
(Kreisbereitschaftsleiter)