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Erdbeben, Tsunami und Kernkraftkatastrophe in Japan

Die ganze Welt schaut nach Japan. Erdbeben, Tsunami, Kernkraft-Katastrophe. Ein Land liegt in Trümmern und es gibt viele tausende Tote. Viele Menschen auf der ganzen Welt möchten in dieser Situation gern helfen. Vermutlich mehr als 15.000 Tote hat die Erdbebenkatastrophe in Japan gefordert. Auch vier Tage nach der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe setzt das japanische Rote Kreuz seine Suche nach Überlebenden fort. Die offizielle Opferzahl stieg auf mehr als 2.400. Tausende Menschen gelten weiter als vermisst. Unterdessen wächst in Japan die Angst vor einem radioaktiven Fallout. In der japanischen Katastrophenregion Miyagi sind möglicherweise weit über 10.000 Menschen durch das schwere Erdbeben und den Tsunami ums Leben gekommen, so ein Sprecher des Roten Kreuzes. Mindestens 100.000 Kinder haben nach Schätzung der Behörden nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami in Japan ihr Zuhause verloren und benötigen dringend Hilfe.

Das Japanische Rote Kreuz ist im Dauereinsatz, um die Opfer des Erdbebens vom Freitag zu versorgen. Die Einsatzkräfte berichten von Verletzten, die beinahe ertrunken sind und viel Wasser schlucken mussten. Dies könnte noch zu Lungenentzündungen führen. Zudem haben viele Menschen Brandverletzungen oder Rauchvergiftungen durch die zahlreichen Brände. Am schlimmsten betroffen sind drei Präfekturen im Nordosten des Landes auf einer Länge von 600 Kilometern.

Das Japanische Rote Kreuz ist eine der stärksten nationalen Rotkreuzgesellschaften der Welt und arbeitet eng mit den lokalen, staatlichen Behörden zusammen. Das Japanische Rote Kreuz zählt 55.000 Mitarbeiter und mehr als zwei Millionen Freiwillige. Im gesamten Land verfügt die Gesellschaft über 488 Notfallteams, die mit knapp 7.000 medizinischen Fachkräften besetzt sind.

Japan hat bisher keine ausländischen Helferteams angefordert. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt daher mit den Spenden den Einsatz der japanischen Schwestergesellschaft. Die Rotkreuzhelfer Japans betreuen Evakuierte in Notlagern und Sammelstellen. Allein in der besonders verwüsteten Hafenstadt Sendai sind es 200 Notunterkünfte, in denen betroffene Schlafplätze, Verpflegung und psycho-soziale Betreuung erhalten. Wie der Nuklearunfall am Atomkraftwerk Fukushima die Situation verändern wird, ist noch unklar. Das Japanische Rote Kreuz hat ein medizinisches Team zur Versorgung von Strahlenopfern in Nagasaki in Bereitschaft.

Auch der DRK-Kreisverband Alsfeld hat sich dazu entschlossen, einen Spendenaufruf für die betroffene Bevölkerung in Japan zu starten. In einer Pressekonferenz gestern Abend, erklärten der 1. Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Alsfeld, Hans-Ulrich Lipphardt, sein Stellvertreter Robert Belouschek und Kreisgeschäftsführer Manfred Hasemann gegenüber der Presse, dass  ausschließlich um Geldspenden gebeten werden. Kreisschatzmeister Valentin Both gab bekannt, dass alle eingehenden Spenden zu hundert Prozent an die betroffene Bevölkerung in Japan weitergeleitet werden. Rotkreuzbeauftragter Thorsten Ellrich und Kreisbereitschaftsleiter Thorsten Harres schlossen es nicht aus, dass es zu flächendeckenden Spendenaktionen im DRK-Kreisverbandsgebiet kommt. Kreisgeschäftsführer Manfred Hasemann bittet in der Bevölkerung darum, dass sich Initiativen, Vereine, Firmen und Kirchen, die ebenfalls zu Spendenaktionen planen, dem DRK-Kreisverband anzuschließen, um gemeinsam die Hilfsaktion zu bündeln. Er teilte mit, dass sich schon einige Initiativen beim DRK gemeldet haben.

Spendenstichwort: Japan-Hilfe