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Broschüre "Einsatzplanung für den Sanitätsdienst bei Großveranstaltungen"

Sanitätsdienste bei Großveranstaltungen

Hilfe bei der Berechnung von Sanitätsdiensten erhalten Sie durch Klicken auf das nebenstehende Logo.

Sie werden weitergeleitet auf eine
Seite von www.hiorg-server.de.

Dort können Sie unverbindlich Ihren
"Einsatzplan für Sanitätsdienste"
durch Eingabe einiger weniger
Eckdaten erstellen lassen.

Das "Maurer-Schema"

Ist ein von Klaus Maurer entwickeltes Verfahren zur Risikobewertung bei Großveranstaltungen. Mithilfe eines Algorithmus kann ermittelt werden, welches Gefahrenpotenzial von einer Veranstaltung ausgeht und wie viele Einsatzkräfte des Sanitätswachdienstes vorgehalten werden sollten. Dem Algorithmus liegen Erfahrungswerte zugrunde, die gegebenenfalls noch an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden müssen.

Das Maurer-Schema ist in Deutschland etabliert und anerkannt. Häufig ist es Teil des Genehmigungsverfahrens von Großveranstaltungen durch die kommunalen Ordnungsbehörden.

Verfahrensprinzip

Maurer geht davon aus, dass die Besucher der Veranstaltung selbst ein wesentlicher Faktor für das von der Veranstaltung ausgehende Gefahrenpotential sind. Daher ist die Anzahl der maximal zulässigen und der erwarteten Besucher Grundlage der Berechnungen.

Der Anzahl der zulässigen Besucher und der tatsächlich erwarteten Besucher wird nach einer Regel je ein Punktwert zugeordnet. Diese Punktwerte werden addiert und mit einem Wichtungsfaktor multipliziert. Der Wichtungsfaktor gibt die Gefahrneigung der Veranstaltung an und wird in einer Tabelle für verschiedene Veranstaltungsarten angegeben.

Dem so berechneten Wert können noch Punktwerte für besondere Gefahren zugefügt werden, so z.B. die Anwesenheit von Prominenten oder Erkenntnisse der Polizei über erhöhte Gewaltbereitschaft.

Am Ende wird ein Punktwert errechnet, mit Hilfe dessen in Tabellen nachgeschlagen werden kann, wie viele Einsatzkräfte, Rettungsmittel und Führungskomponenten vonnöten sein werden.