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DRK-Kreisverband
Alsfeld e.V.

Altenburger Straße 56b
36304 Alsfeld

Tel: 06631 919910
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Mo.-Fr. 8-12 Uhr,
Mo.-Do. 13-17 Uhr
und nach Vereinbarung

Ihr Ansprechpartner

Silvia Roth

Tel: 06645 918768


Marco Kratz

Tel: 06400 957046
Fax: 06400 9588458
Mob: 0160 7059343

m.kratz@
drk-alsfeld.de

Interessante Links

www.drk-hessen.de
(DRK-Kreisauskunftsbüro)

www.drk-xenios.de
(Datenerfassung und Auswertung)

Das Kreisauskunftsbüro

Bei Schadensereignissen in Deutschland stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter des DRK-Kreisauskunftsbüros als Ansprechpartner für die Bevölkerung zur Verfügung, um den Kontakt zu vermissten Personen wieder herzustellen.

Aufgaben des DRK-Kreisauskunftsbüros:

  • Einrichtung der Personenauskunftsstelle bei Katastrophen und Großschadenslagen.

  • Zentrale Anlaufstelle für Suchanfragen aus der Bevölkerung.

  • Entgegennahme und Bearbeitung von Informationen über Betroffene,
    Grundlage hierzu ist die Registrierung der Betroffenen direkt in den Sammelstellen, im Schadensgebiet oder später in den Krankenhäusern und Notunterkünften.

  • Angehörigen von betroffenen Personen Auskunft über deren Verbleib zu geben.

Die Auskunftsfähigkeit des DRK-Kreisauskunftsbüros wird durch eine eigene
Suchdienst-Software (XENIOS) unterstützt.

Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist eine ideale Aufgabe für verantwortungsbewusste Menschen, die in Ihrer Freizeit einen wertvollen Beitrag zur humanitären Mitverantwortung leisten möchten.

Pressemitteilung: Suchdienst-Netzwerkübung in Hessen

Am Samstag, den 20. November 2010, probten - erstmals in Hessen - DRK-Kreisauskunftsbüros (KAB) die datenmäßige Vernetzung und überregionale Zusammenarbeit im Großschadensfall. Unter der Leitung des DRK-Landesauskunftsbüros (LAB) in Wiesbaden wurden 60 mobile EDV-Arbeitsplätze an zehn hessischen Orten aufgebaut und miteinander vernetzt. Vier Arbeitsplätze liefen beim DRK-Bezirksverband in Frankfurt am Main. Das angenommene Ereignis war ein Unglück in der Commerzbank-Arena. Innerhalb von zwei Stunden hat der DRK-Suchdienst über 1000 Menschen registriert: 366 Verletzte, 374 unverletzte Begleitpersonen und 381 Personen in Notunterkünften bzw. Betreuungsstellen. Dadurch konnten zeitnah mehrere hundert simulierte Suchanfragen aus der Bevölkerung beantwortet werden.


Der DRK-Suchdienst hilft Menschen, die infolge eines größeren Schadensereignisses den Kontakt zu einer ihnen nahe stehenden Person verloren haben. Dazu engagieren sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in bundesweit 340 KABs, die im Auftrag der Bundesregierung auch das Amtliche Auskunftsbüro bei Katastrophen und Konflikten darstellen. Die bundesweit einheitliche und vernetzte Software Xenios ermöglicht den schnellen und sicheren Datenaustausch und damit eine effiziente überregionale Zusammenarbeit.

Das Frankfurter Rote Kreuz unterhält ein KAB, in dem sich freiwillige Helferinnen und Helfer mehrerer DRK-Ortsvereine in ihrer Freizeit engagieren. In Frankfurt gibt es die Besonderheit planbarer Realeinsätze - IRONMAN Germany und Frankfurt Marathon -, die eine sehr gute Übung für Großschadensereignisse und Katastrophen sind, so dass der Suchdienst in Frankfurt mehr als eine "Trockenübung" ist.